Korrekturschleife drastisch reduzieren und gleichzeitig noch zufriedenere Kunden?

Korrekturschleife drastisch reduzieren und gleichzeitig noch zufriedenere Kunden?

Vermutlich jeder Designer kennt es: Nach viel Research und Anstrengung ist man endlich zufrieden mit seinen Designentwürfen. Doch die Freude hält nicht lange – im Feedbackgespräch kommt das Design nicht gut an und man kann quasi von vorne anfangen. Um diesen ärgerlichen Missstand zu vermeiden, habe ich einige Strategien erarbeitet, welche die Wahrscheinlichkeit von negativem Feedback drastisch reduzieren & gleichzeitig bessere Ergebnisse produzieren. Nach fast 100 durchgeführten Kundenprojekten hier einige meiner Key-Learnings:

Arbeiten mir Referenzseiten:

Über die Zeit hinweg haben wir eine lange Liste an Referenzseiten zusammengestellt, welche nach Branche, Art und Highlights sortiert sind. Bevor ich mit dem eigentlichen Designprozess starte, präsentiere ich dem Kunden ein breites Sammelsurium an Macharten. Ebenso präsentiert mir der Kunde seine Lieblingsseiten. Daraus entsteht ein gutes Gefühl für die Dos and Don'ts der neuen Seite. Der Kunde fühlt sich abgeholt und setzt gleichzeitig einen Rahmen, in welchem wir die gestalterische Freiheit haben und unser Expertenwissen einbringen können.Gleichzeitig ist dies ein guter Weg, um den Kunden einen Überblick über modernes Webdesign zu geben und evtl. alte Vorstellungen von Webseiten-Design abzubauen.

Arbeiten mit Text-Stylescapes:

Bevor wir mit dem eigentlichen Design starten, präsentieren wir das visuelle Design der Texthierarchiestufen (h1-h4 + Fließtext und Buttons). Die Typografie spielt im Webdesign eine so essenzielle Rolle, dass wir von Anfang an den Fokus darauf setzen. Sobald wir bei der Typografie dieselbe Sprache sprechen, tun wir das im Regelfall auch bei den restlichen Designelementen.

Präsentationen vor Entscheidern:

Zu Beginn meiner Designkarriere habe ich die fertigen Designs immer als PDF exportiert und mit einigen wenigen Kommentaren per E-Mail verschickt. Das hat dafür gesorgt, dass die Gedankenwelten hinter dem Design für den Kunden oft nicht nachvollziehbar waren bzw. falsch verstanden wurden. Daraus entstand teilweise sehr irritierendes bzw. schlecht nachvollziehbares Feedback für mich als Designer. Daher sind wir mittlerweile dazu übergegangen, keinerlei Designs per E-Mail zu versenden. Alle Design werden präsentiert und direkt im Call gefeedbackt. Das macht unsere Gedanken, sowie die Gedanken des Kunden nachvollziehbar. Das Feedback wird in Kontext gesetzt und potenzielle Missverständnisse lassen sich direkt im Meeting ausräumen.

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